Finale Bitburger Rheinlandpokal: Infos zu Anfahrt und Parken

Am Pfingstmontag, 21. Mai, wird im Koblenzer Stadion Oberwerth um 12.30  Uhr das Endspiel um den Bitburger Rheinlandpokal zwischen TuS Koblenz  und TuS Rot-Weiß Koblenz angepfiffen. Da die Partie in jedem Fall pünktlich  angepfiffen wird, bittet der Fußballverband Rheinland um rechtzeitige  Anreise die Zuschauer der Partie haben bei ihrer Anreise zum Stadion  mehrere Möglichkeiten:

Mit dem Auto: Am Stadion steht ein Parkplatz mit rund 550 Plätzen zur  Verfügung. Wenn diese belegt sind, wird die Zufahrt zum Parkplatz nicht  mehr möglich sein. Bitte beachten: Für diesen Parkplatz werden je 4 Euro  Gebühr erhoben. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es unter anderem im  Koblenzer Stadtteil Oberwerth.

Mit dem Shuttle-Bus: Der Fußballverband Rheinland bietet für die Zuschauer  der Partie einen kostenfreien Shuttle-Service mit den Bussen der EVM an. Diese fahren wie folgt: Von den P+R-Parkplätzen an der  Kurt-Schumacher-Brücke / Universitätsstraße Metternich P1 und Moselweiß  P2, Peter-Klöckner-Straße P3, Ludwig-Erhard-Straße (ehemaliger  Schlachthof) P4. Die Busse fahren ab Kurt-Schumacher-Brücke über die Schlachthofstraße, Löhr-Center (Bussteig B), Hauptbahnhof (Bussteig A), Frankenstraße und Schützenstraße zur Sporthalle  Oberwerth/Laubach/B9. Der Einsatz erfolgt von 10.15 Uhr bis 12.15 Uhr  jeweils im 15-Minuten-Takt. Nach Beendigung der Veranstaltung fahren die Busse ab der Sporthalle Oberwerth/Laubach/B9 im Zeitraum von zwei Stunden in umgekehrter Richtung zu den Haltestellen bzw. zu den  Parkplätzen.

Mit dem (kostenpflichten) Linienbus: Die Linie 5/15 der EVM fährt auf das  Oberwerth und in Richtung Stadion. Allerdings ist zu beachten, dass die  Busse im Zeitraum von 10 Uhr bis 12.30 Uhr lediglich bis zur Haltestelle  Weberplatz fahren die Haltestellen Jahnstraße und Stadion werden in  diesem Zeitraum nicht angefahren! Der Fahrplan (bitte beachten: Das  Spiel findet an Pfingstmontag und damit an einem Feiertag statt!)
 

VFR-Finaltag
VFR-Bitburger
FVR-Pressekonferent-2018_01k
FVR-Pressekonferent-2018_02k
FVR-Pressekonferent-2018_04k

Pokalfieber: Anel Dzaka und Fatih Cift im Pressegespräch

Die Trainer beider Finalisten stellten sich den Fragen der Journalisten

Bevor am Pfingstmontag der Ball rollt,  wurde erst einmal gesprochen und das nicht zu knapp. Rund eine Stunde  dauerte die Pressekonferenz, zu der der Fußballverband Rheinland vor dem Pokalendspiel zwischen TuS Koblenz und Rot-Weiß Koblenz geladen hatte.  Im Mittelpunkt des Pressegesprächs: Anel Dzaka und Fatih Cift. Die  beiden Trainer über:

....ihre Vorfreude auf das Finale:

Anel Dzaka (TuS Koblenz): Das Endspiel ist für die ganze Stadt eine tolle Sache. Jeder Einzelne  von uns freut sich auf das Finale. Wir haben in den letzten Wochen  gesehen, wie toll unsere Fans sind. Dafür ein großes Kompliment. Ich bin davon überzeugt, dass sie am Montag ein schönes Fest aus dem Spiel  machen werden.

Fatih Cift (Rot-Weiß Koblenz): Es kann eigentlich nichts Schöneres geben. Dieses Finale ist etwas ganz Besonderes. Wir sollten dieses Spiel wirklich dazu nutzen, um es  einfach zu genießen. Es ist eine einmalige Sache, darauf sollten sich  alle freuen.

....ihre Mannschaft:

Dzaka: Ich bin stolz  auf meine Jungs. Wir haben eine Mannschaft mit tollen Charakteren und  einer tollen Mentalität. Was die Truppe in den letzten Monaten geleistet hat, ist sensationell. Wir glauben an uns und wollen natürlich den  Pokal gewinnen.

Cift: Wir sind ein  Oberligist mit einem kleinen Etat. Dennoch bin ich mit dem, was ich  habe, absolut zufrieden. Meine Jungs haben eine super Einstellung. Beim  Pokalfinale werden wir versuchen, uns bestmöglich zu präsentieren und  das Unmögliche vielleicht doch möglich zu machen.

....den Gegner:

Dzaka: Ich habe die  Rot-Weißen in dieser Saison des öfteren live gesehen, das letzte Mal vor zwei Wochen. Fatih und ich sind gut befreundet, wir kennen uns schon  seit Jahren. Er ist ein Fuchs und macht einen tollen Job bei Rot-Weiß.  Ich habe großen Respekt vor dem Gegner. Einige Spieler in der Mannschaft haben die Qualität, um in der Regionalliga zu spielen. Davon bin ich  überzeugt.

Cift: Bei der TuS sind  viele gute Jungs dabei, die über eine Menge Regionalligaerfahrung  verfügen und teilweise sogar in der 3. Liga gespielt haben. Das letzte  Mal live habe ich sie gegen Waldhof Mannheim gesehen, weil es sonst  terminlich einfach nicht gepasst hat. Aber ich habe Videomaterial zur  Verfügung gestellt bekommen. Doch du kannst die Aufnahmen noch so genau  studieren: Am Ende entscheiden die Spieler auf dem Platz.

....den finanziellen Aspekt eines möglichen Titelgewinns:

Dzaka: Natürlich kann  jeder Verein das Geld gut gebrauchen. Wir im Trainerteam konzentrieren  uns aber nur auf das Sportliche. Alles andere hat keinen Sinn und bringt nichts.

Cift: Anel hat es schon gesagt: Wir müssen uns auf das Sportliche konzentrieren. Aber es ist  natürlich auch kein Geheimnis, dass wir nicht im Geld schwimmen. Als  Trainer würde ich mir wünschen, dass wir auch mal ein bisschen mehr  ausgeben könnten. Gerade infrastrukturell haben wir erhebliche Probleme. Ich bezeichne uns immer als Nomaden und Wanderer, weil wir keinen  eigenen Platz haben. Das ist natürlich suboptimal.

....die Favoritenrolle:

Dzaka: Im Finale gibt  es keinen Favoriten. Kleinigkeiten werden die Partie entscheiden, es ist ein Fifty-fifty-Spiel. Natürlich wollen wir das Finale gewinnen, aber  das wollen die Rot-Weißen auch. Wir wissen, dass es ein schweres Spiel  wird. Im Vergleich zu den letzten Wochen dürfen wir keinen Prozentpunkt  nachlassen. Ich hoffe, dass wir uns am Ende belohnen können. Denn das  haben sich die Jungs verdient.

Cift: Die TuS geht  favorisiert ins Endspiel. Dafür ist der Unterschied zwischen  Regionalliga und Oberliga einfach zu groß. Ich denke, dass die TuS  aktuell unter Anel eine gute Regionalligamannschaft stellt, wir sind  dagegen eine gute bzw. durchschnittliche Oberligatruppe. Uns ist  bewusst, dass es verdammt schwer wird. Dennoch hat man immer eine kleine Chance. Diese wollen wir natürlich nutzen.

....die Brisanz des Stadtduells:

Dzaka: Fast die gesamte Mannschaft von Rot-Weiß war früher mal bei der TuS. Mit einigen habe  ich sogar noch zusammengespielt. Natürlich werden die Spieler von  Rot-Weiß heiß sein. Aber ich kann versprechen: Auch wir sind heiß und  werden alles in die Waagschale werfen.

Cift: Wenn zu viele  Emotionen im Spiel sind und man zu motiviert ist, dann passieren schnell Dinge, die man sonst nicht machen würde. Ich muss von meinen Spielern  erwarten können, dass sie sich auf das Wesentliche konzentrieren und die Emotionen komplett ausblenden. Ich hoffe, dass sie das hinbekommen.

  Quelle TuS Koblenz

FVR-Pressekonferent-2018_03k