Juni 2010

05.06.2010    TuS: Fünf Neue auf einen Streich

 Koblenz hat Unterlagen eingereicht

KOBLENZ. Drittligist TuS Koblenz macht für die neue Spielzeit Nägel mit Köpfen. Der Etat steht, Geschäftsführer Wolfgang Loos hat die Lizenzunterlagen eingereicht – für Liga drei und Liga zwei. Wobei Letzteres wohl nur pro forma geschehen ist, mit einer Rückkehr ins Unterhaus ist nicht mehr zu rechnen. Alle 36 Profiklubs inklusive Arminia Bielefeld haben mittlerweile die Lizenz erhalten – was Loos ob der Probleme vieler Klubs „nachdenklich stimmt“.

Auch auf dem Transfermarkt ist die TuS in diesen Tagen rege unterwegs. Als Neuverpflichtungen kann Loos nunmehr fünf Spieler nennen. Vom Drittliga-Absteiger Holstein Kiel kommt Stürmer Massimo Cannizzaro (29), aus Ahlen wechselt Ole Kittner (22) nach Koblenz. Als zweiten Torhüter hat die TuS Andre Weiß, vorher Wilhelmshaven, verpflichtet. Zu diesem Trio sollen sich nach Informationen aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen ferner Mittelfeldspieler Lukas Nottbeck (21, 1. FC Köln) und Routinier Dennis Brinkmann (31, Eintracht Braunschweig) gesellen.

„Wenn wir schon einen so großen Schnitt machen, dann wollen wir auch deutsche bzw. deutschsprachige Spieler verpflichten. Dann gibt es auch keine großen Integrationsprobleme“, erklärte Loos. Insgesamt werde der Kader „absolut verjüngt“. Auch einen Fahrplan für den Saisonstart nannte der TuS-Geschäftsführer. Am Montag, 14. Juni, 18 Uhr, bittet Coach Petrik Sander zum ersten Training. „Wir haben diesen Termin zwischen zwei WM-Spielen absichtlich gewählt, damit die Fans zu uns kommen und etwas Luft schnappen können“, verriet Loos. Ob der Kader, geplant sind 24 Spieler (drei bis vier Akteure aus der 2. Mannschaft inklusive), bis dahin steht, ist noch unklar. Nicht mehr zum TuS-Kader gehört Darko Maletic. Ihm wurde wegen unerlaubten Urlaubs fristlos gekündigt.

Offizielle Saisoneröffnung ist für Sonntag, 11. Juli, 11 Uhr vorgesehen. „Als Warm-up für das WM-Finale am Abend“, so Loos.
(rei)


  Kein Rheinlandpokal für die TuS

Jugendfußball: Sek-Team verliert gegen Eintracht Trier nach 1:0-Führung

TuS Koblenz - SV Eintracht Trier 1:3 (1:3)

KOBLENZ. Der große Traum ist geplatzt: Die B-Juniorenfußballer der TuS Koblenz haben das Finale des Rheinland-Pokals gegen den SV Eintracht Trier mit 1:3 (1:3) verloren.

Dabei hatte das Endspiel für die TuS gegen den Ligarivalen aus der Regionalliga nahezu perfekt begonnen: Nach gerade einmal 30 Sekunden hatte Serkan Göcer nach Vorarbeit von Maximilian Acquah das 1:0 erzielt. „Danach hat sich mein Team leider einfach zurückgezogen“, sagte TuS-Trainer Martin Sek. Kurz nach dem 1:0 hatte sein Stürmer Edis Ramovic noch das 2:0 auf dem Fuß, schoss den Ball allerdings völlig frei stehend am Tor vorbei.

Danach nahm das Unheil aus TuS-Sicht allerdings seinen Lauf. Nach 20 Minuten erzielte Trier per Foulelfmeter den Ausgleich, nur fünf Minuten später brachte ein zweiter verwandelter Foulelfmeter die Eintracht in Führung. „Bei den vorausgegangenen Foulspielen hat man das Fehlen unseres Kapitäns Marcel Löhr deutlich gesehen. Es fehlte schlichtweg die Organisation in der Abwehr“, sagte Sek. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang dem ehemaligen Koblenzer Christopher Theisen noch das 3:1 für Trier.

Im zweiten Abschnitt versuchte Koblenz noch einmal die Wende herbeizuführen. Aber gegen einen sich zurückziehenden Gegner blieb das TuS-Mittelfeld ohne Impulse. Zwar rannten die Schängel immer wieder an, allein sie trafen nicht. „Wir hätten noch zwei Stunden weiter spielen können und hätten keinen Treffer mehr erzielt“, sagte Sek. Schon am Sonntag haben die Koblenzer am letzten Ligaspieltag die Chance auf eine kleine Revanche. Im Fernduell mit Trier können sie sich noch Platz drei in der Regionalliga sichern.
 (tok)

Koblenz: Weingarten, Masala, Wißfeld (60. Kaya), Schweigert, Hachenthal, Schwörer, Edelmann, Acquah, Göcer, Sauerborn (70. Wagner), Ramovic (65. Talamisi).

Rhein-Zeitung 05.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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07.06.2010     TuS Koblenz feiert Wiedersehen mit Fortuna Düsseldorf

KOBLENZ. Vielleicht ist es ein gutes Omen für die TuS Koblenz, jenes 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf am 20. Spieltag der vergangenen Zweitliga-Saison. Im DFB-Pokal sehen sich nun beide Klubs wieder. Drittligist TuS Koblenz empfängt die Fortuna zum Duell in der ersten Runde. „Das ist ein gutes und attraktives Pokal-Los. Jeder erinnert sich noch an den tollen Kampf unserer Mannschaft beim 1:0“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Loos. Am letzten Freitag im Januar traf damals Matej Mavric (71.) per Kopf zum Tor des Tages. „Ich erwarte eine sehr gute Kulisse, da bereits im letzten Aufeinandertreffen mehr als 3000 Fans die Fortuna nach Koblenz begleitet haben. Wir werden versuchen, unsere Chance zu nutzen“, sagt Loos. Auch TuS-Trainer Petrik Sander freut sich auf die erste Runde im DFB-Pokal, wenngleich er um die Stärke des Gegners weiß: „Für uns hätte es sicher schlimmer, aber auch besser kommen können.“

Quelle Rhein-Zeitung 07.06.2010  http://rhein-zeitung.de

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08.06.2010       Zu wenig Koblenzer Tore für Platz zwei

A-Junioren-Regionalliga: TuS verliert in Trier

KOBLENZ. Tabellenrang zwei haben die A-Jugend-Fußballer von TuS Koblenz verpasst. Dazu wäre am letzten Spieltag der Regionalliga Südwest ein Sieg beim unmittelbaren Konkurrenten Eintracht Trier notwendig gewesen.

SV Eintracht Trier - TuS Koblenz 3:1 (0:1)

Am letzten Spieltag ist die Siegesserie (15 Punkte in Folge) von TuS Koblenz gerissen: Bei Eintracht Trier unterlag das Team von Trainer Dirk Laux mit 1:3 (1:0). Dabei startete die Elf sehr stark in die Partie. Bereits nach sechs Minuten erzielte der aufgerückte Arne Moskopp die 1:0-Führung. Danach kam die TuS durch Idrissa Sow und Stefan Krist zu zwei hundertprozentigen Kopfballchancen, die die beiden vergaben. „Hier hat man noch einmal unsere Abschlussschwäche gesehen, die sich durch die gesamte Saison gezogen hat“, sagte Trainer Laux.

Erste Chance, erstes Tor

Im zweiten Abschnitt kam neben dem eigenen Unvermögen das Pech dazu, als erneut Krist nach 55 Minuten mit einem Lattenschuss das Ziel knapp verfehlte. Nur drei Minuten später kamen die Gastgeber mit ihrer ersten Torchance zum 1:1 und sorgten damit für den Einbruch im TuS-Team. Fortan lief bei Koblenz nichts mehr zusammen, während der Gegner seine wenigen Chancen eiskalt ausnutzte. Zunächst fiel nach 64 Minuten unter tatkräftiger Mithilfe der Koblenzer Defensive das 2:1, ehe der SV in der 87. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter zum 3:1-Endstand erhöhte.

Beste Abwehr der Liga

Damit kassierte die TuS, die gemeinsam mit dem überragenden Meister Saarbrücken die beste Defensive der Liga stellt, erstmals in dieser Saison drei Gegentreffer. Laux: „Nach dem 1:1 haben wir leider völlig den Faden verloren. Auch wenn der zweite Tabellenplatz nur statistischen Wert hat, ist es schade, dass wir ihn nicht erreicht haben.“
(tok)

Koblenz: Birk, Fink, Moskopp, Klappert, Meinert (74. Böhm), Krist, Tillmanns, Göcer (70. Companioni Diaz), Hadzic (70. Houck), Buhler, Sow (59. Rittgen).


  TuS-Coach sieht Handlungsbedarf beim Nachwuchs

Auf Platz vier haben die B-Junioren von TuS Koblenz ihre Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest beschlossen; punktgleich mit dem Nachwuchs von Eintracht Trier. Der FC Metternich ist als Ligazwölfter bekanntlich abgestiegen.

KOBLENZ. Standesgemäß haben die beiden B-Jugend- Vertreter ihre Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest abgeschlossen. Drei Punkte für die TuS Koblenz, keine Zähler für den FC Metternich.

TuS Koblenz - 1. FC Kaiserslautern II 2:1 (2:0)

Im Saisonfinale besiegte die Mannschaft von Trainer Martin Sek im eigenen Stadion die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern mit 2:1 (2:0). Nach einer Viertelstunde erzielte Rechtsverteidiger Guliano Masala nach gutem Dribbling mit einem platzierten Distanzschuss die 1:0-Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Maximilian Acquah nach Flanke von Emre Kaya per Kopf auf 2:0. „Kaiserslautern wusste teilweise nicht, wo vorne und hinten ist“, sagte Trainer Sek.

Im zweiten Abschnitt kam die TuS noch einmal in Bedrängnis, nachdem Sascha Hachenthal einen Abpraller vom Pfosten unglücklich zum 1:2-Anschlusstreffer der Gäste ins eigene Tor befördert hatte. Im Anschluss drängte Kaiserslautern vehement auf den Ausgleich, doch die Koblenzer Defensive beendete die Angriffsbemühungen der Gäste spätestens an der Strafraumkante. Seks Saisonfazit: „Wir haben für uns das Beste rausgeholt. In Zukunft müssen wir aber im gesamten Jugendbereich noch sehr viel verbessern.“

Koblenz: Weingarten, Masala, Wißfeld, Wagner, Hachenthal, Edelmann, Schwörer, Acquah (60. Fatlin), Kaya, Sauerborn, Ramovic (65. Rath).

Quelle Rhein-Zeitung 08.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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10.06.2010   Loos wartet auf die Lizenz

TuS-Geschäftsführer in Kontakt mit DFB – Neuzugang Klasen auf den Spuren seines Vaters

Während TuS Koblenz auf die endgültige Entscheidung in Sachen Lizenzierung wartet, treibt der künftige Drittligist die Personalplanungen voran. Jüngster Neuzugang ist Thomas Klasen.

KOBLENZ. Wolfgang Loos wartet derzeit fast minütlich auf einen Anruf oder ein Fax aus der DFB-Zentrale in Frankfurt. Seit knapp einer Woche liegen dort die überarbeiteten Lizenzunterlagen von TuS Koblenz, ein Haken hinter dem Zahlenwerk würde dem Geschäftsführer einiges an Anspannung nehmen. So bleibt derzeit noch ein Rest an Unsicherheit, ob der Verein denn auch tatsächlich in der kommenden Saison in der Dritten Liga an den Start gehen darf. Wobei sich in den vergangenen Tagen offenbar die Anzeichen verdichtet haben, dass die Koblenzer alle Auflagen und Bedingungen zur Zufriedenheit der Liga-Bosse erfüllt haben.

Wohl auch deshalb ist Loos zusammen mit Trainer Petrik Sander inzwischen verstärkt damit beschäftigt, eine konkurrenzfähige Truppe zusammenzustellen. Zu den verbliebenen drei Akteuren (Bender, Schmidt, Stahl), die bereits mit einem Arbeitspapier für die kommende Saison ausgestattet sind, haben sich mittlerweile sieben weitere Profis hinzugesellt. Erfreulich für Sander: Nachdem Dieter Paucken seinen Vertrag bis 2013 verlängert hat und Andre Weis unter Vertrag genommen wurde, ist der Trainer auf der Torwart-Position bereits nahezu aller Sorgen ledig. Denn: Paucken hat in der Vorsaison unter Beweis gestellt, dass er das Zeug zur Nummer eins hat – und mit Weis kehrt nach einem Jahr ein talentierter Schlussmann nach Koblenz zurück, der bei Regionalligist SV Wilhelmshaven durchweg gute Kritiken erhalten hat. Und: Mit gerade einmal 20 Jahren passt er nahezu perfekt in das Raster der TuS, zumal das Regelwerk der Dritten Liga vorschreibt, dass im 18er-Kader stets vier Spieler aufgeführt werden müssen, die nicht älter als 23 Jahre alt sind.

Hinzu gesellen sich mittlerweile fünf weitere Neuzugänge. Nach Dennis Brinkmann, Massimo Cannizzaro, Ole Kittner und Lukas Nottbeck ist die TuS auf der Suche nach einer weiteren Offensivkraft praktisch vor der Haustür fündig geworden. Thomas Klasen, dessen Vater Erich zu Oberliga-Zeiten auf dem Oberwerth aktiv war, will nach einem erfolglosen Intermezzo bei der SV Elversberg seiner Karriere zu neuem Schwung verhelfen. Der inzwischen 26-Jährige drückte einst im Gymnasium auf der Karthause die Schulbank, ehe es ihn von Mayen nach Trier, Kaiserslautern und Emden verschlug. „Er ist in der Offensive vielseitig verwendbar“, so Loos über Klasen.

Somit haben die Koblenzer inzwischen elf Akteure unter Vertrag, von denen allerdings der junge Lucas Musculus vor dem Abschied steht. Nachdem der Angreifer in der vergangenen Saison nicht den Anschluss ans Profi-Team geschafft hat, wird er sein Glück wohl andernorts versuchen.

Die noch überschaubare Zahl an Spielern macht Loos allerdings keine Sorgen. „Natürlich werden wir zum Trainingsauftakt unseren Kader nicht komplett haben“, so der Geschäftsführer, „aber wir haben bei unseren Planungen die nötige Ruhe.“ Dabei lässt sich der Manager auch nicht zu einem Bekenntnis zu altgedienten Spielern wie Frank Wiblishauser hinreißen: „Ich habe mit deren Beratern gesprochen und gesagt, dass wir uns zunächst einmal mit externen Spielern beschäftigen.“ Auf dem Absprung ist offenbar bereits Benjamin Lense, dem ein Angebot aus der Zweiten Liga vorliegen soll. Wie zahlreiche andere TuS-Akteure sondiert auch der in der Rückrunde ausgemusterte Njazi Kuqi den Markt, andere Drittligisten (Offenbach?) sollen Interesse haben.
Sven Sabock


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11.06.2010     TuS hat die Lizenz

Sechster Neuzugang bei den Koblenzern

KOBLENZ. Erleichterung bei TuS Koblenz: Nach wochenlanger Arbeit hinter den Kulissen hat der Verein vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Lizenz für die kommende Saison erhalten und kann damit in der Dritten Liga den geplanten Neuanfang einleiten. Der sogenannte Zulassungsbeschwerdeausschuss des DFB gab allen 20 Vereinen grünes Licht, nachdem zahlreiche Klubs ihre im April eingereichten Unterlagen überarbeiten und finanzielle Bedingungen erfüllen mussten. Vor allem Carl Zeiss Jena und Jahn Regensburg galten als Wackelkandidaten.

Trotz der positiven Nachricht aus Frankfurt hält sich TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos mit einer offiziellen Stellungnahme noch zurück, weil der DFB-Sportausschuss als maßgebliches Gremium in seiner nächsten Sitzung am kommenden Montag die Entscheidung noch formal absegnen muss – ein Veto gilt allerdings als unwahrscheinlich. „Ich gehe davon aus, dass wir die Lizenz haben“, sagt Loos, dem allerdings noch kein Schreiben des DFB vorliegt.

Parallel dazu treibt der Manager zusammen mit Trainer Petrik Sander die Personalplanungen voran. Als bislang sechster Neuzugang wurde Marcus Steegmann verpflichtet, der Angreifer erhält einen Vertrag bis 2012. Der 29-Jährige kommt vom Liga-Konkurrenten Unterhaching und soll zusammen mit Massimo Cannizzaro und Thomas Klasen bei der TuS für die Tore sorgen. Vor seinem Engagement in Unterhaching war Steegmann beim VfR Aalen und Borussia Dortmund II aktiv, in der Saison 2005/06 verbuchte er dort zwei Bundesliga-Einsätze. Bereits damals war die TuS an ihm interessiert, eine Verpflichtung kam aber nicht zustande.
(sab)


TuS stellt neue Aktion vor: 100 Jahre, 1000 Freunde

Fußball-Drittligist will zum Jubiläumsjahr 2011 eine Jahrhundertsäule errichten – Gutendorf-Ausstellung im Löhr-Center

KOBLENZ. Kaum ein Mensch hat sein Leben so sehr dem „runden Leder“ gewidmet wie der Koblenzer Rudi Gutendorf. Zu seiner neuesten Foto-Ausstellung im Koblenzer Löhr-Center ließ sich die Sport-Prominenz nicht lange bitten, auch wenn „Riegel-Rudi“ gestern leider kurzfristig gesundheitsbedingt absagen musste.

Die beiden Fußballweltmeister Horst Eckel und Wolfgang Overath sowie der ehemalige TuS-Trainer Milan Sasic, Weltklasse-Gewichtheber Ronny Weller, Radsport-Legende Rudi Altig und die beiden ehemaligen deutschen Fußballnationalspieler Stephan Engels und Dariusz Wosz waren zur Ausstellungseröffnung nach Koblenz gekommen.

„So viel Sportprominenz hat nur unser Rudi Gutendorf verdient. Wir wünschen Rudi auf diesem Wege gute Besserung“, sagte Lotto-Geschäftsführer Hans-Peter Schössler. Auch Staatssekretär Roger Lewentz und der Präsident der TuS Koblenz, Professor Dr. Werner Hecker, gehörten zu den Gästen.

„100 Jahre, 1000 Freunde“ heißt die neue Aktion der TuS Koblenz, die Hecker gestern erstmals vorstellte. „Wir werden in Absprache mit der Stadt auf einem prominenten Platz in Koblenz eine ’Jahrhundertsäule’ errichten – ein Denkmal zu unserem Jubiläum 2011. Freunde der TuS Koblenz können dem Verein einmalig 1000 Euro spenden, die ausschließlich der Nachwuchsarbeit zugutekommen. Im Gegenzug werden Sie auf der Säule namentlich verewigt und erhalten eine fortlaufende Spendennummer“, erklärte der TuS-Präsident. Ein wahrer Freund der TuS Koblenz ist auch Rudi Gutendorf.

Seine Ausstellung im Erdgeschoss des Löhr-Centers in Koblenz umfasst im Übrigen 300 Exponate – darunter Fotografien aus über 60 Jahren Fußball-Geschichte, Bilder von Rudi Gutendorf bei seinen 56 Trainerstationen, Presseauszüge, Wimpel, Medaillen und andere Originale aus aller (Fußball-)Welt sowie Kuriositäten und Mitbringsel von allen Kontinenten. Die Ausstellung wird durch Zusammenschnitte von TV- und Filmmaterial ergänzt. Vom 10. bis zum 26. Juni können Besucher des Koblenzer Löhr-Centers in die wunderbare Welt des „Weltenbummlers“ Rudi Gutendorf eintauchen.

Quelle Rhein-Zeitung 11.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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12.06.2010     Aachen wirbt um TuS-Trainer Sander

Koblenzer Manager Loos ist stinksauer

Fußball-Drittligist TuS Koblenz wird beim Trainingsauftakt am Montag mit Trainer Petrik Sander rechnen dürfen. Der Coach, der direkt nach dem Zweitliga-Abstieg der TuS seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hatte, bestätigt zwar Kontakte zum Zweitligisten Alemannia Aachen. Da die TuS aber nicht bereit ist, ihren Trainer freizugeben, wird Sander seinen Vertrag wohl erfüllen. „Zuerst müssten sich beide Vereine an einen Tisch setzen“, sagte Sander am Freitagabend unserer Zeitung.

TuS-Manager Wolfgang Loos ist nach eigenem Bekunden „stinksauer“ auf den Aachener Manager Erik Meijer: „Das ist eine Frechheit, unseren Trainer anzusprechen, ohne vorher mit mir zu reden“, polterte Loos, „ich hoffe, dass dieses Vorgehen im Profifußball keine Schule macht.“

Loos macht deutlich, dass die TuS nicht bereit ist, ihren Trainer gehen zu lassen: „In drei Tagen beginnt unsere Saisonvorbereitung, wir planen mit Petrik Sander, der ja einen Vertrag bei uns hat. Alles andere ist für uns kein Thema.“ Der TuS-Manager verweist darauf, dass Meijer offenbar zuvor versucht hat, den Leverkusener Co-Trainer Peter Hermann bei Bayer 04 loszueisen, und eine harsche Reaktion von Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser erntete: „Die jungen Leute müssen noch lernen, dass es so nicht geht.“ Dem kann sich Wolfgang Loos nur anschließen.
(rei)

Quelle Rhein-Zeitung 12.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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14.06.2010     Trainer Sander bekennt sich zur TuS

Vor dem Beginn der Vorbereitung sorgt der Koblenzer Coach für Klarheit – Neuer Kader startet heute um 18 Uhr

Heute um 18 Uhr beginnt für TuS Koblenz eine neue Ära. Wenn Trainer Petrik Sander den Kader des künftigen Drittligisten zum ersten Training bittet, wird im Stadion Oberwerth eine komplett umformierte Mannschaft auf dem Rasen stehen. Wobei im Vorfeld des Neustarts vor allem der Coach für Schlagzeilen sorgt.

KOBLENZ. Da ist TuS Koblenz eigentlich noch in der Sommerpause, und urplötzlich herrscht rund um das Stadion Oberwerth helle Aufregung. Grund ist Trainer Petrik Sander, der das Interesse von Alemannia Aachen geweckt hat. Mehr noch: Der Zweitligist war in Person von Manager Erik Meijer wohl zwischenzeitlich bereits bei dem Coach vorstellig geworden und hat angefragt, ob er sich ein Engagement am Tivoli vorstellen könne.

Nachdem Sanders erste Reaktion nicht eben nach einer kategorischen Absage klang („Zuerst müssten sich beide Vereine an einen Tisch setzen“), bemühte sich die TuS tags darauf eilig, die Dinge geradezurücken. In einem Interview auf der Internetseite gab Sander, der ja erst vor drei Wochen seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hatte, ein deutliches Treuebekenntnis zum Verein ab: „Ich stehe zu meinem Vertrag, zu den TuS-Verantwortlichen und unserer gemeinsamen Aufgabe. Ohne Wenn und Aber.“

Das wäre dann also geklärt, auch wenn der Vorgang TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos einigermaßen erzürnt hat („Ich bin stinksauer“). Weniger das Verhalten von Sander, der Loos ja unmittelbar nach der Anfrage informiert hatte, als vielmehr das Geschäftsgebaren von Meijer, der aus Sicht der TuS auf unseriöse Art und Weise den Koblenzer Coach angebaggert hatte. Am gestrigen Sonntag war das Ganze letztlich auch in Aachen durch. „Das Thema ist erledigt“, verkündete Meijer einsilbig, der sich nun woanders einen Trainer suchen muss. Zwischenzeitlich hat der Alemannia-Manager sogar zum Hörer gegriffen und sich bei Loos für sein Vorgehen entschuldigt.

Eine derartige Großbaustelle hätten die Koblenzer auch wahrlich nicht gebrauchen können, denn auch so gibt es in diesen Tagen mehr als genug zu tun. Heute um 18 Uhr ist Aufgalopp zur neuen Spielzeit – es gilt, in gerade einmal fünf Wochen eine komplett neue Mannschaft zusammenzubauen, die in der Dritten Liga mithalten kann. Damit nicht genug: Noch sind zahlreiche Positionen zu besetzen, steht allenfalls das Gerüst des Kaders. Immerhin, acht Neuzugänge sind bereits verpflichtet worden, die sich obendrein schon in der Liga bewährt haben.

Als bislang Letzter gesellte sich in Thomas Gentner von Eintracht Frankfurt II hinzu, der 21-Jährige gilt als Option für die Positionen auf der linken Außenbahn.

Parallel dazu laufen weitere Verhandlungen, zumindest deutete Loos am Wochenende an, „dass wir mit dem ein oder anderen Akteur noch Gespräche führen“. Und wohl auch mit dem 1. FC Köln, bei dem der designierte TuS-Zugang Lukas Nottbeck noch unter Vertrag steht. Mit dem talentierten Mittelfeldmann sind sich die Koblenzer längst einig, aber es fehlt noch die Freigabe des Bundesligisten. Klar, es geht dabei ums Geld.

Gern hätten die Koblenzer zum Beispiel auch schon Kai-Fabian Schulz vom Hamburger SV in ihren Reihen begrüßt, aber daraus wird nichts. Der U20-Nationalspieler hat den Koblenzer Verantwortlichen einen Korb gegeben, dem Vernehmen nach soll es ihn zum Zweitligisten FSV Frankfurt ziehen. „Daran sieht man, dass wir auch Rückschläge hinnehmen müssen und nicht immer alles rund läuft“, so Loos.

Dazu zählt wohl auch, dass noch nicht geklärt ist, ob die geplante weitere Zusammenarbeit mit Offensivkraft Johannes Rahn fortgesetzt wird. Als einer der wenigen Akteure aus dem Zweitliga-Kader wurde dem Angreifer ein neues Vertragsangebot vorgelegt, Rahn konnte sich aber angesichts der Gehaltseinbußen wohl noch nicht zu einer Unterschrift durchringen. „Die Vorstellungen beider Parteien liegen noch auseinander“, bemüht Loos den in diesen Fällen durchaus üblichen Satz.

Nicht mit von der Partie werden heute auch alle jene Akteure sein, deren Zukunft noch offen ist – die aber noch bis zum 30. Juni bezahlt werden müssen. Zum Beispiel Frank Wiblishauser, Ervin Skela, Daniel Gunkel, Rico Morack, Dominique Ndjeng und etliche andere. „Sie sind freigestellt“, so Loos.

Alles in allem dürften sich am späten Nachmittag wohl etwa 15 Profis zum ersten Training einfinden. Dazu zählen nunmehr auch Jan Hawel, Tobias Bauer und Eike Mund, die aus der Koblenzer U23 befördert und an den Drittliga-Kader herangeführt werden. Das Trio hat einen neuen Einjahres-Vertrag erhalten. Und ihr Chef heißt nach wie vor Petrik Sander.
Sven Sabock

Quelle Rhein-Zeitung 14.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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15.06.2010      TuS legt wieder los

Umbruch bei Drittligist

Training_14_06_10_110KOBLENZ. Aufgalopp bei TuS Koblenz: Mit 16 Feldspielern und zwei Torleuten hat der nahezu komplett umformierte Fußball-Drittligist mit der Vorbereitung auf die kommende Saison begonnen. Vor rund 600 Zuschauern konnte Trainer Petrik Sander gleich neun Neuzugänge begrüßen, darunter auch Lukas Nottbeck, mit dessen bisherigem Arbeitgeber 1. FC Köln die abschließenden Formalitäten geregelt worden sind. Zudem hat Johannes Rahn als einer der wenigen verbliebenen Akteure aus dem alten Kader seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Gesucht wird vor allem noch ein Innenverteidiger, auch im Mittelfeld sieht Trainer Petrik Sander noch Handlungsbedarf.

„Wir müssen jetzt sehen, dass wir aus unseren bescheidenen Mitteln das Bestmögliche machen“, warnt der Trainer vor überzogenen Erwartungen. Der direkte Wiederaufstieg ist für Sander kein Thema: „Wer bei uns anfängt zu träumen, wird ganz schnell von der Realität eingeholt werden.“
(sab)

  Quelle Rhein-Zeitung 15.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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16.06.2010     600 Fans verfolgen den Auftakt der TuS

aktuell_2011_01Koblenzer Trainer Sander sucht noch einen zentralen Verteidiger

Bei TuS Koblenz rollt wieder der Ball. Mit einer komplett neu formierten Mannschaft hat Petrik Sander die Vorbereitung auf die anstehende Saison begonnen. Der Trainer steht nun vor der Herausforderung, binnen fünf Wochen eine konkurrenzfähige Einheit zu formen.

KOBLENZ. Das war doch schon mal ein ermutigender Auftakt: Der lautstarke Applaus von der Haupttribüne des Stadions Oberwerth wollte gar nicht mehr aufhören, Trainer und Spieler der TuS Koblenz wirkten ob der Sympathiebekundungen fast ein bisschen verlegen. Gerade einmal sechs Wochen ist es her, dass eine traurige Saison mit dem Abstieg aus der Zweiten Liga geendet hat, aber die Anhänger können offenkundig schnell verzeihen. Die Neugier ist groß, wie das runderneuerte Team aussieht, stolze 600 Zuschauer verfolgten interessiert den Aufgalopp der Blau-Schwarzen.

„Das zeigt, dass die Fans bereit sind, uns die Treue zu halten“, bedankte sich Trainer Petrik Sander artig für den Vertrauensvorschuss und versuchte gleich, die Emotionen in die richtigen Bahnen zu lenken. Denn eines machte Sander am Tag eins der Vorbereitung auf die Dritte Liga deutlich: Für Gedankenspiele rund um einen direkten Wiederaufstieg ist in Koblenz kein Platz. „Wer hier anfängt zu träumen, wird schnell von der Realität eingeholt werden.“

Nein, bei allem Ehrgeiz geht es für den Fußballlehrer erst einmal darum, die TuS eine Etage tiefer zu stabilisieren. Was schwer genug sein wird angesichts der erschwerten Rahmenbedingungen, mit denen der Verein zu kämpfen hat. Ein Trikotsponsor ist noch nicht gefunden, das Budget ist knapp, etliche Wunschspieler des Trainers haben besser dotierte Offerten von anderen Klubs angenommen.

„Wir werden kleine Brötchen backen müssen“, sagt Sander, „wenn man sieht, dass Spieler eher nach Sandhausen, Dresden oder Ahlen gehen, dann sieht man, wie die Kräfteverhältnisse in der Liga verteilt sind.“ Für die TuS bedeutet das im Umkehrschluss, die vorhandenen Mittel nahezu optimal einzusetzen – und trotz aller Bescheidenheit ist attraktiver Fußball für Sander kein Fremdwort: „Wir wollen eine neue Aufbruchstimmung erzeugen.“

Immerhin: Binnen kürzester Zeit ist es ihm gelungen, das vermeintlich geeignete Personal aufzutreiben. Die TuS ist inzwischen kein Torso mehr, sondern bereits wieder so etwas wie eine Mannschaft. 16 Feldspieler und zwei Torleute stehen inzwischen unter Vertrag, insgesamt ist eine Sollstärke von 23 oder 24 Akteuren angedacht. Vor allem nach einem zentralen Abwehrspieler wird noch gefahndet, auch im Mittelfeld ist die ein oder andere Position noch zu besetzen. „Wir werden bei den weiteren Planungen nicht die Nerven verlieren“, so Sander, „ich bin sicher, dass noch gute Spieler auf den Markt kommen.“ Die zahlreichen Berater, die derzeit auch in Koblenz ihre Profis unterbringen wollen, bekommen vom TuS-Trainer ein vergleichsweise simples Anforderungsprofil zu hören: „Er muss groß und schnell sein und darf nichts kosten.“

Zumindest in der Offensive ist der Drittligist, der gestern auch formal die Lizenz für die Spielklasse erhalten hat, bereits ganz ordentlich aufgestellt: In Marcus Steegmann, Thomas Klasen und Massimo Cannizzaro sind drei Angreifer verpflichtet worden, zudem hat sich Johannes Rahn dann doch entschieden, der TuS treu zu bleiben. Dem Vernehmen nach lag ihm auch ein Angebot von Wacker Burghausen vor, unmittelbar vor dem Trainingsauftakt unterschrieb Rahn einen neuen Einjahresvertrag in Koblenz. Der 24-Jährige ist der sechste und damit wohl der letzte Akteur aus dem Zweitliga-Kader des Vorjahres, der weiterbeschäftigt wird – der Rest spielt in den Planungen keine Rolle mehr.

Heute soll dem Vernehmen nach ein weiterer Neuzugang zum Team stoßen. Die Verpflichtung von Abwehrspieler Stefan Haben (21), der schon in der Jugend für die TuS spielte und zuletzt für die zweite Mannschaft der Frankfurter Eintracht in der Regionalliga aktiv war, ist angeblich nur noch Formsache.

„Wir haben viele gute Einzelspieler für uns gewinnen können“, schildert Sander seine ersten Eindrücke, „jetzt geht es darum, daraus eine Mannschaft zu formen.“ Weil die bevorstehende Runde mit 38 Saisonspielen nicht zuletzt den fitten Fußballer fordert, will der Coach zunächst einmal „das Team in einen Zustand versetzen, dass alle 90 Minuten Gas geben können“.

Anders ausgedrückt: Kondition bolzen ist das Motto der ersten Tage auf dem Oberwerth. Statt den Rasen des Südplatzes durften die zahlreichen Neuen dann auch gestern zunächst einmal die Wasserwerksrunde ausgiebig kennenlernen.
Sven Sabock

Quelle Rhein-Zeitung 16.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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18.06.2010     TuS-Spieler kämpfen um die Stammplätze

Sechs Testspiele der Koblenzer stehen fest – Auftakt gegen Tomsk

Am 24. Juli wird’s mit dem ersten Saisonspiel für Drittligist TuS Koblenz ernst. Bis dahin bietet sich Chefcoach Petrik Sander neben den Trainingseinheiten in sechs Testspielen die Chance, seine Stammformation zu finden.

KOBLENZ. Die Dritte Liga ist in Koblenz auf allen Ebenen eine neue Herausforderung. Nicht nur auf dem Rasen, wo Trainer Petrik Sander gerade dabei ist, sich einen ersten Eindruck von dem umgebauten Kader zu verschaffen. Es wird viel gelaufen und geschwitzt, „aber wir wollen natürlich auch den Ball nicht vergessen“, sagt der Coach.

Parallel dazu beginnt ab der nächsten Woche der Kampf um die Stammplätze, in sechs Testspielen bekommen alle Profis die Chance, sich für einen Platz in der ersten Elf zu empfehlen. Wobei TuS-Teamkoordinator Markus Mannebach seine liebe Mühe hatte, die passenden Gegner zum passenden Zeitpunkt zu finden.

Grund: Während die Dritte Liga bereits am 24. Juli mit dem Spielbetrieb beginnt, starten die meisten Ligen erst im August, entsprechend später steigen auch die Vereine in die Vorbereitung ein. „Ich habe in halb Europa herumtelefoniert“, erzählt Mannebach, der neben unterklassigen Teams aus der Region auch auf der Suche nach Profi-Teams über Umwege in Russland fündig geworden ist. Weil die dortige Liga während der WM pausiert und der Tabellenfünfte FC Tom Tomsk die Zeit mit einem Trainingslager in Deutschland überbrückt, bietet sich der TuS am kommenden Mittwoch, 23. Juni, 16 Uhr, in Bad Ems die Chance auf einen Kräftevergleich.

Neben den weiteren Tests sind die Koblenzer derzeit noch auf der Suche nach einem hochkarätigen Gegner für den 7. Juli, im Gespräch ist eine Partie gegen den französischen Zweitligisten Racing Straßburg. „Sicher ist das noch nicht, aber es sieht gut aus“, sagt Mannebach.

Ebenfalls noch nicht abschließend geklärt ist, ob und wann die TuS ein Trainingslager bezieht. Geplant ist eine Klausur vom 1. bis 9. Juli – ob es wie in den vergangenen Jahren nach Bad Bertrich geht, ist indes noch offen.

Nachdem der Tag der offenen Tür im Vorjahr von den Fans gut angenommen wurde, wird die ganze Sache in diesem Jahr wiederholt. Am 11. Juli, quasi als Vorspiel zum WM-Finale, gibt’s die TuS im Stadion Oberwerth ab 11 Uhr zum Anfassen, den Anhängern bietet sich dann auch die Chance, sich ein Bild von den zahlreichen neuen Gesichtern im TuS-Trikot zu machen.

Bis dahin wird dann wohl auch feststehen, gegen wen es die Elf von Trainer Petrik Sander zu Beginn der neuen Saison zu tun bekommt. Anfang Juli will die Deutsche Fußball Liga die Spielpläne für die Erste und Zweite Liga veröffentlichen, anschließend folgt die Dritte Liga.

Am Wochenende vom 13. bis 16. August steht dann gegen Zweitligist Fortuna Düsseldorf die erste Runde im DFB-Pokal auf dem Programm, und Trainer Sander sieht die TuS dabei alles andere als chancenlos: „Ein Weiterkommen wäre schon aus wirtschaftlichen Gründen sehr wichtig für den Verein.“

Sven Sabock

Quelle Rhein-Zeitung 18.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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21.06.2010      TuS Koblenz bietet Tickets günstiger an

Heute startet Dauerkartenverkauf

KOBLENZ. Die Fans des Fußball-Drittligisten TuS Koblenz dürfen sich nach einer traurigen Saison inklusive Abstieg nun endlich wieder einmal freuen: Die Eintrittspreise für die Begegnungen im Stadion Oberwerth sind wesentlich niedriger als noch zu Zweitligazeiten.

Ein Sitzplatz auf der Sparkassentribüne kostet für die gesamte Saison beispielsweise 300 Euro (270 für Mitglieder) und damit 100 Euro weniger als in der Vorsaison. Sitzplätze auf der unüberdachten Gegengerade kosten pro Saison nur noch 195 statt vorher 250 Euro. Nichts wie hin also wenn es heute heißt: Start für den freien Dauerkartenverkauf für die kommende Saison in der Dritten Liga. Dabei können die bisherigen Dauerkartenbesitzer zwei Wochen lang ihr Optionsrecht wahrnehmen. Das Optionsrecht beinhaltet die Reservierung des alten Platzes.

Die Dauerkartenbesitzer der TuS haben gleich mehrere Vorteile. Neben einem reservierten Platz und den Einsparungen gegenüber dem Kauf von Tageskarten besteht auch Vorverkaufsrecht auf den Platz fürs DFB-Pokalspiel gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. Zudem beinhaltet die Karte freien Eintritt für die Koblenzer Heimspiele der A- und B-Junioren-Regionalliga sowie die Heimspiele der zweiten Männermannschaft, die ja in die Rheinlandliga aufgestiegen ist.

Dauerkartenpreise der TuS

Sitzplatz Sparkassentribüne 300 Euro (Mitglieder 270 Euro); Sitzplatz Gegengerade unüberdacht 195 Euro (Mitglieder 165 Euro); Sitzplatz Lotto-Rheinland-Pfalz-Tribüne 210 Euro (Mitglieder 180 Euro); Sitzplatz Tribüne Kind (6 bis 16 Jahre) 90 Euro; Sitzplatz Familienkarte Block Q (zwei Erwachsene plus ein Kind) 390 Euro (je weiteres Kind 90 Euro); Stehplatz Normal 135 Euro (Mitglieder 105 Euro, ermäßigt 119 Euro, Kind 60 Euro); Rollstuhlfahrerkarte 75 Euro.

Tageskartenpreise der TuS

Sitzplatz Sparkassentribüne 20 Euro (Mitglieder 18 Euro); Sitzplatz Gegengerade unüberdacht 13 Euro (Mitglieder 11 Euro); Sitzplatz Lotto-Rheinland-Pfalz-Tribüne 14 Euro (Mitglieder 12 Euro); Sitzplatz Tribüne Kind (6 bis 16 Jahre) 6 Euro; Sitzplatz Familienkarte Block Q (zwei Erwachsene plus ein Kind) 26 Euro (je weiteres Kind 6 Euro); Stehplatz normal 9 Euro (Mitglieder 7 Euro, ermäßigt 7 Euro); Stehplatz Kind 4 Euro; Rollstuhlfahrerkarte 5 Euro.

Quelle Rhein-Zeitung 21.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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22.06.2010       Der erste Test für TuS Koblenz

KOBLENZ. Das Spiel des Fußball-Drittligisten TuS Koblenz am Mittwoch gegen den russischen Erstligisten FC Tom Tomsk um 16 Uhr im Bad Emser Silberaustadion ist der Auftakt für mehrere Testspiele der Koblenzer. Es folgen Tests gegen eine Bezirksligaauswahl (26. Juni), den SC Idar -Oberstein (29. Juni) und Wormatia Worms (3. Juli). Am 7. Juli dürfen sich die Fans im Krufter Vulkanstadion auf einen besonderen Gegner freuen. Um 17 Uhr trifft das Team von Trainer Petrik Sander auf den französischen Zweitligisten und Traditionsverein Racing Straßburg. Am 9. Juli spielt die TuS gegen den Wuppertaler SV, am 14. Juli gegen die Spfr Herdorf.

Quelle Rhein-Zeitung 22.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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24.06.2010     Drittligist TuS Koblenz verliert erstes Testspiel mit 1:2

aktuell_2011_03Massimo Cannizzaro zeigte gleich im ersten Testspiel für den Fußball-Drittligisten TuS Koblenz seine Stürmer-Qualitäten: Nach einem schönen Spielzug über Dennis Brinkmann und Thomas Gentner gelang Cannizzaro per Flugkopfball ein herrliches Tor. Es war das 1:1 (13. Minute) vor 450 Zuschauern im Bad Emser Silberaustadion gegen den FC Tom Tomsk, nachdem die Gäste aus Russland in der neunten Minute durch Artem Dzyuba in Führung gegangen waren. Den 2:1-Siegtreffer für Tom Tomsk erzielte Kyrylo Kovalchuk (57.). Allerdings war die TuS ebenbürtig und legte ein hohes Tempo vor. Zweimal Steve Sam und Cannizzaro in der ersten sowie Lucas Musculus und zweimal Thomas Klasen in der zweiten Hälfte vergaben große Torchancen. Für Trainer Petrik Sander war's trotz der 1:2-Niederlage „mehr als ordentlich“.
(sle)

    Quelle Rhein-Zeitung 24.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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25.06.2010    TuS Koblenz freut sich über neuen Trikotsponsor

aktuell_2011_04KOBLENZ. Zufriedene Gesichter bei den Offiziellen von Fußball-Drittligist TuS Koblenz: Nach zahlreichen Gesprächen mit potenziellen Kandidaten ist es dem Klub gelungen, einen neuen Trikotsponsor zu gewinnen. In der kommenden Saison wird das Logo der Firma Ehl AG aus Kruft auf der Brust der Profi-Fußballer zu sehen sein. Der führende Hersteller von Betonartikeln für Garten und Landschaftsbau ist bereits seit geraumer Zeit ein Förderer des Vereins und verstärkt nun sein Engagement. „Das ist für uns ein Meilenstein“, freut sich TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos auf die Partnerschaft – und die zusätzlichen Einnahmen in der Kasse. Die Zusammenarbeit ist vorerst bis 2011 fixiert, Loos hofft allerdings, „dass wir noch lange Partner bleiben“. Über die finanziellen Modalitäten haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Unterdessen nimmt Trainer Petrik Sander einen möglichen Neuzugang unter die Lupe. Derzeit spielt Steve Sam, Bruder des Ex-Lauterers Sidney, bei der TuS vor.
 (sab)

  


Brinkmann freut sich erst mal auf den Ball

aktuell_2011_05Routinier soll bei TuS Koblenz zur Führungspersönlichkeit werden

Bei TuS Koblenz wird derzeit eifrig geschwitzt. Die Grundlagenausdauer steht im Mittelpunkt der Trainingseinheiten, daneben bemühen sich alle Beteiligten, möglichst schnell eine funktionierende Einheit zu werden. Dabei ist Dennis Brinkmann eine tragende Rolle zugedacht.

KOBLENZ. Ein bisschen Abwechslung muss sein, um den Alltag nicht allzu trist werden zu lassen, da machen die Profis von TuS Koblenz keine Ausnahme. Und so ging es in den vergangenen Tagen dann auch mal in den Stadtwald statt auf die Wasserwerksrunde. Der Inhalt des Trainings war allerdings der gleiche: laufen, laufen, laufen. Nun sollen die Fußballer nicht zu Mittelstreckenläufern umgeschult werden, aber das artfremde Training ist für Petrik Sander ein unerlässlicher Mosaikstein, um eine erfolgreiche Saison in der Dritten Liga absolvieren zu können. „Das ist keine angenehme Zeit für die Spieler“, weiß der Trainer, „aber es hilft nichts.“

Obwohl der Coach seine Schützlinge in diesen Tagen hart rannimmt, wird die Stimmung als gut, vereinzelt sogar als hervorragend beschrieben. „Es gibt kein Jammern, alle ziehen sehr gut mit“, lobt auch Sander die Arbeitsatmosphäre.

Die vergleichsweise langweiligen Einheiten können Dennis Brinkmann ohnehin nichts anhaben. Der Neuzugang von Eintracht Braunschweig absolviert seine x-te Vorbereitung, mit 100 Zweit- und 58 Drittliga-Partien für die Niedersachsen und Alemannia Aachen hat er mit Abstand die meisten Spiele auf dem Buckel. „Es ist im Moment schon hart“, räumt der 31-Jährige ein, „aber vor uns steht eine lange Saison.“ Brinkmann muss es wissen, denn noch mehr als in der Zweiten Liga sind eine Etage tiefer die Erfolge der ersten Wochen nichts mehr wert, wenn den Teams auf der Zielgeraden die Luft ausgeht. Siehe Jahn Regensburg oder Wacker Burghausen, die furios in die Vorsaison gestartet waren und am Ende froh sein mussten, nicht abzusteigen. Andersherum startete Erzgebirge Aue in der Rückrunde bis hin zum Zweitliga-Aufstieg durch.

Deutet man die Worte von Brinkmann richtig, will er mit der TuS die Gratwanderung meistern und sich mit dem Klub irgendwo im Mittelfeld der Tabelle einfinden: „Es geht darum, dass wir uns schnell finden und in Mannschaft und Verein die Ruhe bewahren.“ Eine realistische Einschätzung der Dinge angesichts des massiven Umbruchs und der radikalen Verjüngung des Teams. „Das ist ja jetzt fast eine U23-Elf“, schmunzelt der älteste der TuS-Profis. Umso wichtiger wird die Rolle werden, die für den Defensivmann angedacht ist. Mit seiner Routine soll er zum Fixpunkt in der Mannschaft werden, soll die jüngeren Akteure leiten. Zu denen zählt im Übrigen mittlerweile auch Oliver Laux, der aus der U23 in den Profi-Kader befördert wurde. Damit umfasst die Belegschaft nunmehr 19 Feldspieler und 2 Torleute – von denen 13 jünger als 23 Jahre sind. Dagegen wirkt Brinkmann fast schon wie ein Alt-Herren-Spieler, auf dessen Schultern indes viel Verantwortung lasten wird. „Das ist eine tolle Herausforderung“, sagt Brinkmann, der im Test gegen den russischen Erstligisten Tomsk bereits mit der Kapitänsbinde ausgestattet wurde und als Kommandogeber aktiv war.

Sein Arbeitsplatz in Koblenz wird aller Voraussicht nach in der Innenverteidigung liegen – obwohl es dazu noch keine klare Aussage gibt. Und bis zum Saisonauftakt am 24. Juli bleibt ja auch noch ein bisschen Zeit, am Samstag (16 Uhr, in Herschbach) steht zunächst der Test gegen eine Bezirksliga-Auswahl an. „Warten wir es mal ab“, legt sich Brinkmann noch nicht auf eine Position fest. Falls Not am Mann ist, wäre er auch ein Kandidat für den Posten als „Sechser“ im Mittelfeld oder als rechter Verteidiger. Zunächst einmal freut sich Brinkmann ebenso wie die Kollegen über die kleinen Dinge des Lebens: zum Beispiel mal wieder einen Ball am Fuß zu haben.
Sven Sabock

Quelle Rhein-Zeitung 25.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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30.06.2010       Sander sucht Verteidiger

TuS Koblenz fährt morgen ins Trainingslager nach Bad Bertrich – Everson kein Thema

Alle Jahre wieder: Am Donnerstag zieht sich Fußball-Drittligist TuS Koblenz für eine Woche nach Bad Bertrich zurück, um in der Eifel-Idylle die Grundlage für eine erfolgreiche Saison zu schaffen. Parallel dazu ist Trainer Petrik Sander auf der Suche nach einem Innenverteidiger.

KOBLENZ. Der Trainer ist voll des Lobes. Auch nach zwei Wochen intensiver Vorbereitung kann Petrik Sander nur positiv über seine Spieler sprechen, die klaglos das stramme Programm absolvieren. TuS Koblenz, wie es läuft und schwitzt, lautet weiterhin das Motto dieser Tage, wobei die Profis des Fußball-Drittligisten inzwischen wohl das Schlimmste hinter sich haben. Im anstehenden Trainingslager in Bad Bertrich soll nun für eine Woche verstärkt die Arbeit auf dem Platz im Mittelpunkt stehen.

„Ich möchte niemanden, hervorheben, alle ziehen hervorragend mit“, zieht Sander ein erstes Zwischenfazit, „es herrscht ein sehr guter Geist in der Mannschaft.“ Obendrein nimmt der Coach erfreut zur Kenntnis, dass sein Kader bislang von Verletzungssorgen verschont geblieben ist. Derzeit gibt’s lediglich kleinere Wehwehchen zu vermelden, alle Spieler sind somit körperlich auf einem guten Weg. „Ich kann versprechen, dass wir topfit in die Saison gehen werden“, sagt Sander.

Damit das auch in fußballerischer Hinsicht der Fall ist, wird im anstehenden Trainingslager verstärkt an den taktischen Aspekten gearbeitet. Die äußeren Bedingungen in Bad Bertrich bieten dazu die idealen Voraussetzungen. Der gepflegte Rasen gleicht einem Teppich, im Hotel bieten sich als Kontrastprogramm reichlich Möglichkeiten zur Entspannung.

„Natürlich wird noch viel Schweiß fließen“, so der Coach, „aber es geht vor allem darum, gruppentaktische Dinge einzustudieren.“ Als willkommene Abwechslung zum Alltag dient am Sonntag (14 Uhr) das Testspiel gegen den FK Baku. Der Meister aus Aserbaidschan wird vom Ex-Gladbacher Winfried Schäfer trainiert und weilt derzeit in Deutschland.

Trotz aller erfreulichen Nachrichten aus dem Lager der TuS: Wunschlos glücklich ist Sander noch nicht. Was vor allem damit zusammenhängt, dass der Kader noch nicht komplett ist. Nach wie vor ist der Coach auf der Suche nach einem routinierten Innenverteidiger, „diese Personalie hat für uns Priorität“. Der Haken an der Sache: Bislang hat sich kein Kandidat gefunden, der die nötigen Kriterien erfüllt und gleichzeitig ins finanzielle Budget passt.

Ähnlich liegen die Dinge wohl auch beim Brasilianer Everson. Der Mittelfeldmann, der in der Schlussphase der abgelaufenen Saison zur Stammelf gehörte, dreht derzeit einsam seine Runden auf dem Oberwerth, eine Weiterbeschäftigung bei der TuS ist aber wie bei vielen anderen Akteuren aus dem Vorjahres-Kader kein Thema. „Er würde der Mannschaft sicher weiterhelfen können“, glaubt Sander, „aber eine Verpflichtung ist für uns finanziell nicht darstellbar.“

Ohnehin, so wird einmal mehr deutlich, muss bei der TuS im Jahr eins nach dem Abstieg jeder Cent dreimal umgedreht werden. Entsprechend relativieren sich die Ziele. Bescheidenheit ist angesagt. Sander: „Wir sollten froh sein, wenn wir uns von den Regionen fernhalten, in die wir vom Etat her eigentlich hineingehören.“

Nichtsdestotrotz sondieren die Verantwortlichen weiter den Markt. Zuletzt wurden Steve Sam (zuletzt Oldenburg) und Marcel Brendel (BFC Dynamo Berlin) getestet. Ob sie für eine Verpflichtung infrage kommen, ist offen. Weiterhin stellt sich derzeit Fabian Liesenfeld (24) bei der TuS vor. Der Mittelfeldmann spielte zwischen 2005 und 2008 bei Mainz 05 und bewegte sich im Dunstkreis des Profi-Kaders, zum Durchbruch reichte es nicht. Kurios: Den einzigen Einsatz in der Profi-Elf hatte er ausgerechnet gegen die TuS. Liesenfeld war zuletzt für Drittliga-Aufsteiger VfR Aalen aktiv und sucht einen neuen Klub.
Sven Sabock

  


TuS Koblenz muss an Stuttgarter Kickers zahlen

KOBLENZ. Nach einem Urteil des Landgerichts Koblenz muss die TuS an die Stuttgarter Kickers eine Entschädigung überweisen. Laut der Nachrichten-Agentur dpa handelt es sich dabei um eine Summe in Höhe von 60 000 Euro. Die Richter gaben damit der Klage des Regionalligisten recht, nachdem die Koblenzer zu einem vertraglich vereinbarten Freundschaftsspiel nicht angetreten waren. Hintergrund ist die Verpflichtung von Mustafa Parmak, der im Sommer 2008 nach langem Hin und Her von den Kickers nach Koblenz gewechselt war, sich bei der TuS aber nicht durchsetzen konnte und den Klub nach einem halben Jahr wieder verließ. „Wir haben die Geschichte schon längst aus der Welt geschafft“, kommentierte TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos eine entsprechende Meldung.


TuS müht sich mit schweren Beinen zum Sieg über Idar

 Mit 2:1 (2:1) hat sich Fußball-Drittligist TuS Koblenz gestern Abend in Büchenbeuren gegen den Oberligisten SC Idar-Oberstein durchgesetzt. Dabei dominierten die Koblenzer zwar die Partie, jedoch waren den Spielern die schweren Beine aus den harten Trainingseinheiten deutlich anzumerken. Thomas Gentner brachte die TuS vor 350 Zuschauern in der 18. Minute mit 1:0 in Führung. In der 35. Minute hatte Gentner dann das 2:0 auf dem Fuß – doch der Linksfuß vergab, und im Gegenzug markierte Idar-Obersteins Christian Henn aus heiterem Himmel das 1:1. Für den 2:1-Endstand sorgte der in der 30. Minute eingewechselte Johannes Rahn (41.). Neben Oliver Laux, Rahn und Lucas Musculus hatte auch Testspieler Fabian Liesenfeld – hier rechts gegen den Idar-Obersteiner Eugen Vetter – eine gute Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Doch er verpasste genauso knapp wie seine Mitspieler.
(sle)

Quelle Rhein-Zeitung 30.06.2010  http://rhein-zeitung.de


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